Verschiedene Bildungswege

Verschiedene Bildungswege

Verschiedene Bildungswege

Staatliche  Schulformen - Bildungswege

Zu den meist bekannten und in Anspruch genommen Schulform gehört die staatliche Grundschule.

Im Anschluss an den Besuch der Grundschule, der in der Regel 4 Jahre – in Berlin und Brandenburg 6 Jahre – dauert, werden die Schüler ihren Leistungen entsprechend auf die verschiedenen weiterführenden Schulformen wie Gymnasien,   Realschulen   oder Hauptschulen, verteilt. Wobei die Gymnasien und Realschulen verschiedene Schwerpunkte haben wie z.b. musisches oder naturwissenschaftliches Gymnasium, usw.

Für Kinder mit bestimmten Einschränkungen im Bereich geistige Entwicklung, die eine besondere Förderung benötigen, gibt es sogenannte Förderschulen,  (Deutschland  veraltet auch als Hilfsschule. Es handelt sich um eine sonderpädagogische Schulform. Welchem Konzept eine Förderschule folgt, hängt immer von deren Förderschwerpunkt ab. Wobei eine Abspaltung nur auf Grund einer angeblichen geistigen Entwicklung immer abgewogen werden sollte, ob es auch wirklich dem Kindeswohl entspricht.

 

Staatlich genehmigte Schulprojekte

Draußenschule

Draußenschule oder auch Waldklassenzimmer

In einigen Gegenden haben die Kinder vor Ort das große Glück, dass ihre Schulen an verschiedene Projekten teilnehmen.

Draußenschule oder auch Waldklassenzimmer. Waldklassenzimmer sind in Deutschland noch recht unbekannt.

Diese besondere Unterrichtsform ermöglicht den Kindern und Jugendlichen aus Grund- und weiterführenden Schulen regelmäßiges Naturerleben während ihrer Unterrichtszeit.

 

Beispielsweise auch: 

Kennst du vielleicht noch andere besonderen Schulprojekte in deiner Gegend, welche bekannt werden sollten?

Dann melde dich gerne unter orga@ag-kindeswohl.de

 

Staatlich anerkannte Fernschulen

In Deutschland gibt es auch die staatlich anerkannten sogenannten Fernschulen  .

Sie ist für Reisende oder im auch Ausland lebende Kinder da. Auch in Deutschland wohnende Kinder, für die ein Besuch einer Regelschule nicht möglich ist.

Gründe sind  beispielsweise: Autismus, Hochbegabung, chronisches Erschöpfungssyndrom, Depression, soziale Phobie. Es sind aber auch Kinder der Jugendhilfe und oft Opfer von Mobbing in den Schulen und/oder traumatischen Erfahrungen.

Durch die ermutigenden Rückmeldungen der Lehrkraft erfahren die Schüler Wertschätzung und können Freude am Lernen entwickeln. Durch flexible Unterrichtszeiten und umfassende Rückmeldungen wird es den Schülern ermöglicht, sich wieder mehr und mehr als leistungsfähig zu erleben.

Es gibt in Deutschland auch Fernschulen nach der 4. Jahrgangsstufe, jedoch ist bei allen drei Fernschulen ein Gutachten gemäß Paragraph 35a SGB IIIV vorgeschrieben, wenn die Beschulung in Inland beantragt wird. Um diese Eingliederungshilfe und Kostenübernahme zu erhalten, muss dafür ein Antrag beim ortszuständigen Jugendamt gestellt werden. Das ortszuständige Schulamt entscheidet dann über den Antrag auf Ruhen der Schulpflicht. Lassen Sie sich bei Bedarf von Ihrem Kinderpsychologen beraten bei dem die ambulante Therapie für ihr Kind beginnt, bevor sie die ersten behördlichen Schritte antreten.

Bei Fragen zu den unterschiedlichen staatlichen Schulformen meldet Euch gerne telefonisch bei uns bei der Hotline oder per E-Mail an: hilfe@ag-kindeswohl.de.

Veröffentlicht in Ausbildung, Bildung, Bildungsentwurf, Jugendliche, Schulkinder, verschiedene Bildungswege und verschlagwortet mit , .

Schreibe einen Kommentar