Bildschirmzeiten- Empfehlungen und Tipps für Kinder und Jugendliche

Bildschirmzeiten - Empfehlungen für Kinder und Jugendliche

Die politischen Entscheidungen unterliegen dem Diktat der Tech Industrie, siehe EU Parlament droht Google mit 2,7 Milliarden Strafe wegen Wettbewerbsverzerrung. Google zieht vor Gericht und damit alles in die Länge.

Aktuell gründet Ministerin Prien nach Schau Hin und BzKJ eine weitere "Expertenkommission", die ermitteln soll, wieviel Medienkonsum in Stunden je Altersgruppe unbedenklich sind. Anstatt einfach die Vorgaben von Schau Hin zu übernehmen wird erneut auf Zeit gespielt.

Die Zeit, die sich ein Kind mit digitalen Bildschimmedien beschäftigt, gilt für Bildungseinrichtungen und privatem Gebrauch zusammen. Es ist nicht die Regel, dass Bildungseinrichtungen die Eltern über diese Zeiten informiert. Eltern, vor allem aber berufstätige Mütter, brauchen diese digitalen Babysitter. Hier besteht erhebliche Gefahr für Kinder .

Immer wieder wird dem generellen Verbot von digitalen Bildschirmmedien die Medienpädagogik als bessere Alternative entgegengestellt.

Das können nur "Experten " behaupten, die von Entwicklungspsychologie von Kindern und Jugendlichen wenig Ahnung haben!

Kindheit und Jugend ist durchgehend von Neugier geprägt, also werden Kinder und Jugendliche unablässig im Internet sein und alle anderen Lerninhalte vernachlässigen. Diese Zeitverdrängung führt zu Mangel in anderen Bildungsinhalten und ist durch Pädagogik nicht zu beeinflussen.

Ein typisches Phänomen der Jugend ist Verunsicherung und Angst. Deshalb müssen Jugendliche permanent online sein, um von den Peers geschätzt zu werden und um nichts zu verpassen; FOMO Syndrom - fear of messing out. Auch dagegen kann Pädagogik wenig ausrichten, aber die Zahl der ängstlichen, später depressiven Jugendlichen steigt und damit die Selbstmordrate.

Zum Schluss noch das Thema "Vorbild ": Eltern, Erzieher, Lehrer werden Kinder und Jugendliche nicht erreichen wenn sie nicht glaubwürdige Vorbilder sind. Auch werden Bildschirmmedien unnötig wichtig,  wenn diese als Belohnung oder Strafe eingesetzt werden, was nur all zu oft eingesetzt wird. Siehe dazu auch folgende

Quellen:

 1 https://bildung-wissen.eu/fachbeitraege/karolinska-institut-schweden-stellungnahme-zur-nationalen-digitalisierungsstrategie-in-der-bildung.html;
    https://www.rnd.de/digital/entwicklungsstoerungen-bei-kindern-die-alarmierenden-folgen-digitaler-medien-R6X2HDA5PJPVLM7A6ENRJKEZLI.html
2 https://register.awmf.org/assets/guidelines/027-075l_S2k_Praevention-dysregulierten-Bildschirmmediengebrauchs-Kinder-Jugendliche_2023-09.pdf
3 https://tkp.at/2025/08/21/smartphones-zerstoeren-die-gehirne-massiver-als-angenommen/

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